Nudeln selber machen

Du magst Nudeln? Dann wirst du dieses Rezept für selbstgemachte Pasta lieben! Denn anders wie du vielleicht denkst ist es gar nicht so schwierig, seine eigenen Nudeln selber zu machen. Dazu braucht man übrigens nicht mal zwingend eine oft teure Nudelmaschine.

Zutaten für deine selbstgemachten Nudeln

150 g Weizenmehl Type 550

150 g Hartweizengrieß

3 Eier

1 EL Olivenöl

1/2 TL Salz

 

Nudeln selber machen – so gelingt’s in 5 Schritten!

1. Gebe das Weizenmehl und den Hartweizengrieß in eine ausreichend große Schüssel. Vermenge die trockenen Komponenten gut miteinander.

2. Forme eine Mulde aus den Zutaten und gebe 1 EL Olivenöl, das Salz und die Eier hinzu. Danach den Teig gut kneten, bis eine ebenmäßige, leicht trockene Masse entstanden ist. Lasse den Teig etwa 20-30 Minuten ruhen.

3. Bestäube dein Arbeitsbrett mit etwas Mehl und rolle den Teig darauf flach aus. Es kann helfen, den Teig vor dem Ausrollen in zwei etwa gleich große Teile aufzuteilen.

4. Wenn du eine Nudelmaschine hast, rolle den Teig erst durch die breiteste, dann durch immer dünnere Einstellungsstufen hindurch. Da ich es mag, wenn die Nudeln noch ausreichend Biss haben, habe ich mich für die zweitbreiteste Stufe (auf meiner Maschine “Stufe 3”) entschieden. Erlaubt ist aber was dir am besten schmeckt 🙂

Danach kannst du den Teig entsprechend durch die Bandnudel-Form rollen. Am besten fängst du die Teigschnüre auf und hängt sie entweder auf eine der Trocknungsstäbe oder an den Schüsselrand und lässt sie kurz antrocknen.
Wenn du keine Nudelmaschine hast, kannst du den Teig auch per Hand möglichst dünn ausrollen und mit einem Messer in Streifen schneiden.

5. Topf mit Salzwasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Danach die Nudeln hinein geben und – ähnlich wie beim Kochen von Spätzle – nur kurz aufquellen lassen. Am besten schmecken die Nudeln mit einer frisch zubereiteten Soße, zum Beispiel Bolognese, Carbonara oder Napoli.

Was ist Hartweizengrieß?

Die Geheimzutat um Nudeln (und übrigens auch Spätzle) möglichst griffig zu zaubern, ist Hartweizengrieß.
Hartweizengrieß wird aus Hartweizen hergestellt und unterscheidet sich im Mehl eigentlich nur an der Art der Vermahlung. Die Partikelstruktur ist ziemlich grob, was dazu führt, dass es beim Kochen eine besonders bissige Konsistenz erhält. Ihr solltet darauf achten, beim Herstellen eurer Nudeln das Hartweizengrieß mit dem Mehl im Verhältnis 1:1 zu mischen. Zu viel Hartweizengrieß kann zu harten Nudeln führen.